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Die schwache Nachfrage verschiebt die Produktion des nächsten Flaggschiff-Elektroautos von Volkswagen, Trinity, auf 2032

2024-08-13

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Medienberichten zufolge kam es am 12. August (Eastern Time) beim wichtigen Elektromodell Trinity des Volkswagen-Konzerns zu erheblichen Produktionsverzögerungen. Der ursprünglich für 2026 geplante Marktstart des Oberklasse-Kompakt-SUV soll nun auf Ende 2032 verschoben werden.

Das Trinity-Modell ist der Schlüssel zur Elektrofahrzeug-Produktlinie der nächsten Generation des Volkswagen-Konzerns und signalisiert die Ambitionen des Unternehmens im Bereich Elektrofahrzeuge. Allerdings kam es auch bei den Produktionsplänen für andere Modelle, darunter den ID.4-Nachfolger und einen weiteren Elektro-SUV, zu Verzögerungen.

Volkswagen-Chef Oliver Blume sagte, das Unternehmen habe die Pläne zum Bau einer separaten Fabrik für das Trinity-Modell gestoppt und werde seine Produktion stattdessen in bestehende Anlagen im Hauptwerk in Wolfsburg integrieren.

Die Medien zitierten mit der Angelegenheit vertraute Personen mit den Worten, dass die Gründe für die Verzögerung Softwareprobleme und Anpassungen der Marktnachfrage seien. Die aktuelle Marktnachfrage nach Elektrofahrzeugen ist schwach, und Volkswagen muss dieser Herausforderung durch Kostensenkungen begegnen. Durch die Verschiebung der Markteinführung kann das Unternehmen bestehende Fahrzeugplattformen länger nutzen und so die Investitionskosten senken.

SSP (Scalable System Platform) ist der Kern der Elektrofahrzeugstrategie von Volkswagen und zielt darauf ab, eine standardisierte technische Grundlage für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen bereitzustellen und höhere Ebenen autonomer Fahrfunktionen zu ermöglichen. Obwohl es bei der Entwicklung des SSP Herausforderungen gibt, arbeitet Volkswagen mit anderen Unternehmen wie Rivian zusammen, um die Softwareherausforderungen zu meistern.

Die Verzögerung bei der Markteinführung von Trinity ist nicht die erste Anpassung von Volkswagens Plänen für Elektrofahrzeuge. In der Vergangenheit hat das Unternehmen die Einführungspläne für den Audi Q6 e-tron und den Porsche E-Macan aufgrund von Softwareproblemen und Verzögerungen angepasst. Die Analyse ergab, dass die Verzögerung bei der Veröffentlichung von Trinity einen großen Rückschlag für die Ambitionen von Volkswagen im Bereich Elektrofahrzeuge darstellt und das Unternehmen hart daran arbeiten muss, wieder auf Kurs zu kommen und seine zukünftigen Mobilitätsziele zu erreichen.